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Entstehung - Entwicklung - Zukunft | ||
| Eine erste
Ausstellung - eröffnet am 19. Oktober 1962 - war in einer 2 1/2-Zimmer-Wohnung
in der berühmten Bernauer Straße. In ihrer ganzen Länge war die Straße
geteilt; die Häuser im Osten geräumt und die Fenster zugemauert. Wir appellierten an die Touristen, den Grenzsoldaten dankbar zu sein,
die nicht gezielt feuern: "Durchschaut die Uniform!" Mancher
der Grenzsoldaten wusste sich verstanden und kam nach seiner Flucht
und wurde Mitkämpfer. Der starke Besuch ermutigte, nach neuen Räumen zu suchen: Am 14. Juni 1963 wurde das "Haus am Checkpoint Charlie" eröffnet und zu einer Insel der Freiheit im letzten Gebäude direkt vor der Grenze. Hier konnten Fluchthelfer durch ein kleines Fenster alle Bewegungen am Grenzübergang beobachten, hier waren Geflüchtete stets willkommen und wurden unterstützt, hier wurden Fluchtpläne ausgedacht und immer gegen das Unrecht in der DDR gekämpft. |
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Es galt, das "beste
Grenzsicherungssystem der Welt" (DDR-Armeegeneral
Karl Heinz Hoffmann) zu veranschaulichen und den Beistand der Schutzmächte
- dies bis zur Panzerkonfrontation USA/UdSSR. Weitere
Ausstellungen entstanden folgerichtig: 1973: "Maler interpretieren
DIE MAUER", 1976: "Berlin - Von der Frontstadt zur Brücke
Europas", 1984: "Von Gandhi bis Walesa - Gewaltfreier Kampf
für Menschenrechte".
![]() Rainer Hildebrandt balanciert auf dem Mauerstreifen am Checkpoint Charlie. |
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